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Das Ambulante Schlaflabor in Limburg hilft bei der Untersuchung von Schlafstörung und Schlafapnoe

Durch technischen Fortschritt und Verkleinerung der Messgeräte ist die Untersuchung des Nachtschlafes jetzt auch ambulant zu Hause „im eigenen Bett“ möglich. In der gewohnten Umgebung lässt sich der Schlaf oft realistischer aufzeichnen als in der ungewohnten Umgebung eines Schlaflabors im Krankenhaus.

Schlaf ist kein reines Abschalten, sondern ein "aktiver Körpervorgang" mit einer Reihe von Störungsmöglichkeiten die zu Schlafstörungen und Schlafapnoe führen können. Der Schlaf eines gesunden Erwachsenen besteht aus wiederholten etwa 90-minütigen Abschnitten verschiedener Schlafphasen. Meist etwa 10 Minuten nach dem Hinlegen sollte die erste Tiefschlafphase auftreten, nach 70 bis 80 Minuten beobachtet man die erste REM-Phase (eine sehr typische Schlafphase mit schnellen Augenbewegungen – englisch rapid-eye-movement).

Die Dauer der Tiefschlafphasen wird im Verlauf der Nacht kürzer, die Dauer der REM-Phasen im Verlauf der Nacht länger. Es werden etwa 4 bis 5 REM-Phasen im Verlauf einer Nacht durchlaufen.


Das Ambulante Schlaflabor erkennt verschiedene Schlafstörungen:
1b1verspätetes Einschlafen
1b1wiederholtes Aufwachen
1b Stresseinflüsse
1b1Restless Legs
1b1Schlafapnoe


Durch eine Erschlaffung der Muskulatur der Luftwege im Rachenbereich beobachtet man das Schnarchen bei 2/3 der Männer und 1/3 der Frauen über 50 Jahre. Bei übermäßiger Erschlaffung kommt es zum Verschluss der Atemwege mit entsprechenden Atempausen (Aonoe - griechisch „Windstille“). Im Gehirn bewirken diese Atempausen wegen Sauerstoffmangel eine Weckreaktion. Der Schlafende selbst nimmt dies nicht wahr, eventuell beobachtet ein Schlafpartner diese Atemaussetzer.

Bei Patienten mit Schlafapnoe ist die Schlafqualität und die Erholung im Schlaf so gestört, dass sich auch das Befinden am Tag verschlechtert. Es kommt zu Tagesmüdigkeit bis hin zu Einschlafneigung; es sinken körperliche und auch psychische Leistungsfähigkeit bis hin zum Bild einer Depression.


Woran merke ich, dass etwas mit
dem Schlaf nicht in Ordnung ist?

Patienten mit Schlafstörungen klagen häufig über :
1b1Müdigkeit am Tage
1b1verminderte körperliche und psychische Leistungsfähigkeit
1b1Tendenz, sich wegen Müdigkeit tagsüber kurz hinzulegen
1b1Gereiztheit bis hin zu depressiven Verstimmungen
1b1zunehmende Stressempfindlichkeit
1b1Einschlafneigung in langweiligen Situationen
1b1Ein- und Durchschlafstörungen
1b1Vergesslichkeit


Kleine Selbsteinschätzung zur Schlafstörung

von 0 (niemals oder selten/geringe Wahrscheinlichkeit)
1 (mittlere Wahrscheinlichkeit) bis 2 (hohe Wahrscheinlichkeit)

Punktzahl >>>  

0

1

2

Ich werde nach Lesen der Tageszeitung
oft müde

     

Ich brauche bei längeren PKW-Fahrten
einen Kaffee

     

Als Beifahrer schlafe ich auf längeren
Strecken ein

     

Ich möchte mich am Tag gerne öfters
kurz ausruhen

     

Ich fühle mich bei der Arbeit nicht mehr
so belastbar wie früher

     

Ich schlafe öfters beim Fernsehen ein

     

Ich bin vergesslicher als früher

     

Nach 7-8 Stunden Schlaf bin ich oft noch
nicht ganz fit

     

Bei mehr als 7 Punkten ist eine Schlafuntersuchung anzuraten.

Rechtzeitige Erkennung von Schlafstörungen ermöglicht eine einfache Behandlung, die die körperliche und auch psychische Leistungsfähigkeit verbessert.

Neurologie - Praxis Dr. med. K. G. Wenzel - Limburg