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Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom / Hyperaktivitäts-Syndrom
(ADS oder ADHS)

Es betrifft ca. 4 bis 8 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland und ist damit ein häufiges Problem. Nach dem Kindes- und Jugendalter bleibt es bei etwa der Hälfte auch im Erwachsenenalter weiter bestehen.

Fast alle Experten betonen, dass heutzutage nicht mehr Kinder betroffen sind als früher. Reizüberflutung durch Computer und Fernsehen, sowie erhöhte Strukturlosigkeit in Familie, Schule und Umwelt können von ADS-Kindern deutlich weniger gut kompensiert werden und lassen so diese Besonderheit stärker auffallen.

Die Kernsymptome sind Aufmerksamkeits- und / oder Konzentrations-Schwäche, schnelle Ablenkbarkeit sowie Impulsivität – die Kinder sind mit ihren Gedanken ständig woanders, sie scheinen zu träumen. Wenn sie nicht nur in ihren Gedanken, sondern auch körperlich „herumspringen“, spricht man auch von Hyperaktivität (und ergänzt die Abkürzung ADS um ein H zu ADHS).

Besonders positive Eigenschaften von ADS-Kindern:
Sie sind oft kreativ, phantasievoll, sensibel und intuitiv. Insbesondere bei ihren Interessensgebieten zeigen sie besondere Leistung und Ausdauer.


Ziel der ADS-Behandlung ist es, das vorhandene Potenzial optimal auszuschöpfen, sowie seine Schwachpunkte kennen und kompensieren zu lernen. Hierzu kombiniert man oft gleichzeitig mehrere Maßnahmen:
Eine Trainings- und Verhaltenstherapie entwickelt gemeinsam mit
den Betroffenen Strategien für die Organisation und Bewältigung
des Alltags und das Erreichen von persönlichen Zielen.
Eine mögliche medikamentöse Behandlung wirkt auf die für
Konzentration wichtigen Nervenüberträgerstoffe im Gehirn,
insbesondere Dopamin und Noradrenalin.
Eine ergänzende orthomolekularmediznische Behandlung kann
über die optimierte Nährstoffversorgung des Körpers die
Konzentrationsfähigkeit, die Neurotransmitter-Bildung und die
Wirkung der Medikamente verbessern. Wiederholt zeigen sich bei
ADS Stoffwechselbesonderheiten (Kryptopyrrol/Kryptopyrrolurie –
oft wird auch eine Nanopartikelanalyse veranlasst),die sich
orthomolekular gut behandeln lassen.



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