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Orthomolekularmedizin
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In Deutschland haben etwa  
2 % der Menschen ein  
RLS, das behandelt werden  
muß. Etwa 10 % haben ein  
leichtes RLS. Damit ist es  
eine häufige Erkrankung.  
Schon vor mehr als 300  
Jahren wurde RLS erstmals  
beschrieben. Trotzdem ist  
es auch heute noch wenig  
bekannt.  

Volkskrankheit: „Restless Legs Syndrome“ (RLS)

Beim RLS leiden die Betroffenen unter unruhigen oder ruhelosen Beinen. Oft können sie die Erkrankung nur schwer einordnen und beschreiben. Meist werden die Beschwerden als Missempfindungen in den Beinen (gelegentlich aber auch in den Armen) charakterisiert. Die Symptome werden oft falsch gedeutet und behandelt – auf Durchblutungs-Störungen, Venenerkrankungen, Nervosität oder psychische Erkrankungen. Für die Patienten ist es oft ein langer Leidensweg bis die Krankheit richtig erkannt und behandelt wird.

Wie wird das Restless Legs Syndrome diagnostiziert?

Für eine gezielte Therapie ist eine genaue Diagnose unerlässlich. Folgende Grundkriterien müssen erfüllt sein, um RLS eindeutig zu bestimmen:
Missempfindungen wie Ziehen, Jucken und Brennen
in den Beinen (seltener auch in den Armen) und ein
Drang zur Bewegung.
Die Beschwerden bessern sich durch Bewegung.
Die Beschwerden verschlechtern sich gegen Abend
und vor allem in der Nacht.

Oftmals führen nicht die "Beinbeschwerden" die Patienten zum Arzt, sondern Symptome wie kräftezehrende Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall und Gereiztheit.

Woher kommt die Erkrankung Restless Legs Sydrome?

Man vermutet einen Mangel des Nerven-Überträgerstoffes Dopamin als RLS-Ursache. Oft besteht eine familiäre Häufung. Frauen sind stärker betroffen als Männer. Die Erkrankung kann in der Schwangerschaft und bei Nierenleiden gehäuft auftreten. Koffein!! und verschiedene Medikamente können ebenfalls RLS auslösen bzw. verstärken, zum Beispiel Antidepressiva, Neuroleptika, Lithium und Medikamente gegen Übelkeit.

Restless Legs Sydrome – was kann man tun?

Viele Patienten können ihre Beschwerden durch Bewegung lindern – man kann aber nicht ständig in Bewegung sein. In leichteren Fällen können Bewegung oder Gymnastik, wie Kniebeugen, Fahrradfahren, Treppensteigen die Symptome lindern. Auch kaltes und warmes Abduschen der Arme und Beine sowie Bürstenmassagen können Linderung bringen.

Der Nervenüberträgerstoff Dopamin (den oft Parkinson-Patienten über viele Jahre erhalten) hilft den meisten Betroffenen.

Eine besonders geeignete Methode zur Diagnose von Restless Legs ist das Ambulante Schlaflabor. Durch technischen Fortschritt und Verkleinerung der Messgeräte ist die Untersuchung des Nachtschlafes jetzt auch ambulant zu Hause „im eigenen Bett“ möglich. In der gewohnten Umgebung lässt sich der Schlaf oft realistischer aufzeichnen als in der ungewohnten Umgebung eines Schlaflabors im Krankenhaus.




Zahnarzt für Implantologie und Parodontologie in Meschede